Please use this identifier to cite or link to this item: http://dspace.mediu.edu.my:8181/xmlui/handle/10419/928
Title: Zu den Voraussetzungen der Europäischen Währungsunion
Keywords: ddc:330
Europäische Wirtschafts- und Währungsunion
Inflationsbekämpfung
Lohnrigidität
Arbeitsmobilität
Finanzausgleich
EU-Staaten
Issue Date: 16-Oct-2013
Publisher: Kiel Institute for the World Economy (IfW) Kiel
Description: • Eine Währungsunion von politisch souveränen Staaten benötigt eine gemeinsame Philosophie über die Ent-Politisierung des Geldwesens. • Eine Währungsunion braucht ein einigermaßen einheitliches ökonomisches Erklärungsparadigma für monetäre Phänomene. • Die nationale Finanzpolitik muß sich in einer Währungsunion binden, damit politischer Druck auf die Europäische Zentralbank vermieden wird, eine eher laxe Geldpolitik zu betreiben. • In einer Währungsunion müssen die nationalen Arbeitsmärkte flexibler werden, sonst nimmt die Arbeitslosigkeit zu. • Eine Sozialunion würde die Arbeitslosigkeit in Europa erhöhen; sie ist in einer Währungsunion schwerer zu realisieren. Im Interesse von mehr Beschäftigung muß eine Sozialunion zurückgestellt werden. • Eine Währungsunion geht mit einem größeren Transferbedarf einher. Die Höhe der Transfers nimmt mit der Heterogenität der Mitgliedsländer zu. • Die Erfüllung der Kriterien für die Aufnahme in die Währungsunion ist für die Funktionstüchtigkeit des neu zu schaffenden Geldwesens erforderlich. Wenn die Kriterien gedehnt werden, verliert das Vorhaben an Glaubwürdigkeit. • Eine Teilwährungsunion darf nicht zur Spaltung Europas führen.
URI: http://koha.mediu.edu.my:8181/xmlui/handle/10419/928
Other Identifiers: urn:isbn:389456136X
http://hdl.handle.net/10419/928
ppn:223564540
RePEc:zbw:ifwkdp:289
Appears in Collections:EconStor

Files in This Item:
There are no files associated with this item.


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.